Ich habe heute bei Twitter folgende Nachricht gelesen:
1 sperm has 37.5 MB of DNA info in it. So a normal ejaculation is data transfer of 1,587.5TB in about 3 seconds. Beat that google. @rjauhari
Das klingt logisch. Zumindest für jeden, der in Biologie und Informatik geschlafen hat: Wie jeder weiß, gleichen sich die Spermien eines Mannes wie ein Ei dem anderen. Sie tragen nämlich den selben Datensatz in sich. Informatiker erahnen hier sehr gute Komprimierungs-Raten.
Wir weisen jedem einzelnen Spermium eine laufende Nummer zu. Spermium 00000001 enthält den kompletten Datensatz von 37,5 MB. Alle anderen bekommen hingegen nur den folgenden Inhalt zugewiesen: “Ich bin Spermium xxxxxxxx! Daten siehe Spermium 00000001″. Macht 56 Bytes.
Bei jedem Spermium xxxxxxxx, das mit dem Spermium 00000001 abgeschossen wird, beträgt die Kompressionsrate rund 99,9998%. Auf die oben genannte Brutto-Datenmenge von 1.587,5 TB in 3 Sekunden hochgerechnet, bleiben 112 MB/s übrig.
Das packt jede Festplatte, die dem ATA/133-Standard (seit 2001) gehorcht.
Update: Natürlich gilt diese Betrachtung nur für den Versand an einen Empfänger, also die ganz normale Methode, bei der eine Ejakulation zum Einsatz kommt. Ich kenne auch keine Praktik, bei der nur ein Spermium pro Empfänger abgegeben wird. Das wäre erstens etwas umständlich…
… und zweitens müsste der Versand seriell (also eins nach dem anderen) vonstatten gehen, was nie die genannten Datenraten erreichen würde.






Name: Ladenblogger|Corey | Datum: 09.11.2010 | Zeit: 11:54
höh? hast du da nich n denkfehler drin? spermien sind doch keine verknüpfungen sondern kopien! also stimmts doch? oder wer wie wo was? ^^