Content Overdose?

Wie Ihr ja sicherlich wisst, bin ich bei den wahrscheinlich drei wichtigsten Netzwerken im Internet angemeldet: Ich habe Accounts bei Twitter, Facebook und Google+. Nun beschwerten sich hin und wieder einige darüber, dass ich alles in jedem Netzwerk teilen würde.

Und weil ich zu faul bin, die Sache immer und immer wieder zu erklären, habe ich mich mal fünf Minuten hingesetzt und eine Grafik gebastelt, die das – hoffentlich anschaulich – erklärt. Es ist nämlich so einfach, dass wahrscheinlich kaum einer selbst drauf kommt:

Schaubild: Drei Netzwerke

Aktuell habe ich 592 Follower bei Twitter, 96 Freunde bei Facebook und bei Google+ haben mich 400 Leute eingekreist. Es gibt davon etwa 10 Leute, die mit mir in zwei Netzwerken verknüpft sind. Und bei allen drei Netzwerken sind nicht mal eine Hand voll Leute mit mir verbunden.

Das heißt: Wenn ich etwas nur bei Twitter poste, erreiche ich knapp 500 Leute nicht. Würde ich etwas nur bei Facebook posten, gehen mal eben über 1.000 Leute leer aus. Für mich gilt schon immer die Devise: „Gleiches Recht für alle“. Warum sollte ich Leuten etwas vorenthalten?

Niemand zwingt Euch, in allen drei Netzwerken mit mir verbunden zu sein. Wenn es nervt, dann entfolgt mich oder blendet mich in zweien aus. Ich werde jedenfalls – je nach Netzwerk – nicht zwischen 100 und 1.000 Leute von meinen Posts ausschließen, nur weil Ihr genervt seid…

3 Kommentare zu diesem Artikel

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Name: Jens  |  Datum: 18. Januar 2012  |  Zeit: 23:36

Gut gebrüllt Löwe! Die Zeichnung bringt es auf den Punkt! Ich habe mir am Anfang auch noch immer Gedanken gemacht… inzwischen gilt auch für die Social Media Plattformen: Mein Account = Meine Spielwiese! Mein Blog = mein Abenteuerspielplatz! Wem es nicht gefällt, oben rechts ist in der Regel ein Kreuz, damit kann man den Browser schließen!

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Name: TECH!MEDIAZ  |  Datum: 19. Januar 2012  |  Zeit: 00:02

Hi Carsten.
[Ich bin nicht Carsten! :-) Anm. NetzBlogR]

Da kann ich Dir nur recht geben.

Wenn man verschiedene Klientel in verschiedenen Netzwerken anspricht ist das schon ein Problem.
Zumindest bei der Twitter – Google+ Achse.
Da kommt dann schon eine Überlappung zustande.
Allerdings sind die Netzwerke auch ein Verbreitungskanal für Die Botschaft (nicht nur) der Hauptseite.

Ich zb. nütze den Blog als HauptSeite. Die Netzwerke benutze ich (auch) um die Botschaft der HauptSeite zu verbreiten…
Ist doch Legitim. Oder?

Wenn nun einer die geballte Ladung von 2 Netzwerken abbekommt ist das unglücklich für ihn.
Allerdings, ohne garstig sein zu wollen, wäre der Aufwand wegen einer oder ein paar Personen den kompletten Ablauf umzustellen zu groß bzw. unmöglich.

Da ist besser er muted dich oder entfolgt dir bei einem Netzwerk falls das für ihn so unerträglich ist.

Oder gibt es eine bessere Art das zu handhaben?

Liebe Grüße
TECH!MEDIAZ

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Name: DanielB  |  Datum: 19. Januar 2012  |  Zeit: 07:07

Sehr gute Anmerkung von dir. Wenn jemand etwas nicht passt, soll er doch einfach gehen. Es ist dein Profil und deine eigene Timeline, also kannst du auch selber dort posten was du möchtest. Ich habe bei mir in der Statistik bemerken können, dass etliche Besucher über Twitter oder Facebook zu mir finden. Warum also auch die Besucher aus einem Netzwerk verlieren, nur weil einer sich ein wenig beschwert!

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