Das letzte Mal (Teil 4)

Nach jedem Start steht die Überprüfung des Hitzeschutzes des Space Shuttle an. Dafür wurden nach dem Unglück der Columbia mehrere neue Systeme und Verfahren entwickelt, um frühzeitig Beschädigungen feststellen zu können.

Am zweiten Flugtag wird eine Verlängerung vom Roboterarm ergriffen. Dieses Teil nennt sich Orbiter Boom Sensor System und ist mit Laser-, Infrarot- und normalen Kameras ausgerüstet. Damit werden die Flügelvorderkanten und die Nase überprüft.

Das sind die Punkte, welche durch die Reibungshitze (mehrere tausend Grad) beim Widereintritt am heißesten werden. Sind diese nicht in Ordnung, bleibt das Shuttle an der Raumstation und die Astronauten werden mit russischen Sojus-Kapseln zurückgeholt.

Um den zweiwichtigsten Teil des Hitzeschutzes zu untersuchen, macht man einen ganz einfachen Trick: Kurz vor dem Andocken an die ISS macht das Shuttle eine Rückwärtsrolle und so kann man von der ISS aus die Unterseite fotografieren. Und so sieht das RPM dann aus:


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