Die Gläserne Manufaktur von VW in Dresden wird zum Flüchtlingsheim umgebaut

Nachdem Volkswagen vermeldet hatte, dass der Phaeton nicht mehr weiter gebaut wird, stellte sich natürlich sofort die Frage, was mit der Gläsernen Manufaktur in Dresden passiert. Dort wurde das Modell bisher gebaut und VW hat nun keine Verwendung mehr dafür.

Nach dem Abgas-Skandal waren die Auto-Verkäufe stark eingebrochen und deshalb entschied sich der Vorstand nun, den einfachsten Weg zu gehen: Der Komplex wird für den symbolischen Betrag von 1 Euro an die Stadt Dresden verkauft.

 

Die Stadt baut dann den Glasbau für 87 Millionen Euro zu einem Heim für 5.000 Flüchtlinge um. Die Kosten werden mit Schauspieler Til Schweiger geteilt, der nun endlich sein groß angekündigtes Projekt eines Vorzeige-Flüchtlingsheims umsetzen kann.

Der Umbau soll im Juni 2016 beginnen und etwa 5 Monate dauern, um rechtzeitig vor dem Winter fertig zu sein. Damit der Zeitplan zu halten ist, wurde StraputzkiBau beauftragt. Das Unternehmen hat Erfahrung mit ähnlichen Großprojekten.

 

Unter anderem baut StraputzkiBau gerade den Flughafen BER in Berlin und die Sagrada Família in Barcelona. „Beide Projekte sind im Mai fertiggestellt, so dass wir uns dann komplett auf den Umbau konzentrieren können“, sagte Geschäftsführer Graf Straputzki am Morgen.

 

Bildquelle: Henn Architekten MediaLab (Wikimedia)

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