Diese Brüssel-Geilheit

Es hat weniger mit der Griechenland-Diskussion zu tun aber sie war (unter anderem) der Auslöser, dass ich mir das einfach mal von der Seele schreiben muss: Mir geht nämlich diese ganze Europa-Grütze tierisch auf den Nerv!

Als sich die Amerikaner zu den USA zusammenschlossen, haben sie sicherlich selbst nicht geahnt, dass sie mal eine der wichtigsten Nationen der Welt sein würden. Nun sind sie es aber und es dürfte schwer sein, da als „normales“ Land jemals ranzukommen.

Also dachten sich die Europäer ein paar hundert Jahre später, auch sie könnten sowas auf die Beine stellen. Gesagt, getan: Die EG wurde gegründet, in der EU erweitert und eine Gemeinschaftswährung namens „Euro“ wurde durchgeboxt.

Im Gemeinschaftssinn strichen sich Länder die Einnahmen aus Einfuhr-Zöllen/-Steuern. Stattdessen wird Geld in große Töpfe geworfen, das dann per Subventionen zurück fließt. Allerdings undurchsichtiger als es in den Mitglieds-Ländern je möglich wäre.

Gesetze und Verordnungen kann und darf man nur noch großeuropäisch einführen: Wenn nur ein Mitgliedsstaat nicht mitmachen will, können selbst wichtige Dinge wie die Senkung von Schadstoffgrenzwerten in Kinderspielzeug nicht durchgesetzt werden.

Würde Deutschland beispielsweise vorpreschen und – im Sinne der Kinder – eine Verordnung erlassen, die niedrigere Grenzwerte für diese Schadstoffe festlegt, dann würde das in Brüssel direkt für unrechtmäßig erklärt und wieder einkassiert werden.

Oder mal die Euro-Rettung als aktuellstes Beispiel: Der Vertrag von Maastricht verbietet die Haftung eines EU-Landes für die Schulden eines anderen. So rigoros, wie die EU mit dem Verhindern von Vorgaben umgeht, so einig war man sich hier plötzlich:

Wenn es eine Regelung untersagt, jemandem unter die Arme zu greifen, wird sie eben einfach gestrichen! Schon kann man demjenigen unter die Arme greifen. Womit ich jetzt nicht sagen will, dass es falsch war, Griechenland zu retten.

Man konnte ja gar nicht anders, denn man ist an dieses „Einige Europa“ festgenagelt: Hätte man Griechenland untergehen lassen, wären nach und nach alle hinterhergegangen. Und diese Schande will natürlich kein EU-Mitglied auf dem eigenen Grabstein sehen.

Dieser ganze Europa-Mist ist pure Expansionslust – ein Größenwahn. Den hat zwischen 1933 und 1945 schonmal jemand versaut! Okay, der hat’s damals mit anderen Mitteln versucht, aber genau deswegen ging er auch in nur 12 Jahren unter.

Was bringt es mir, als „EU-Bürger“, dass meine Steuern in EU-Töpfe wandern und damit bevorzugt z.B. gutlaufende spanische Agrarunternehmen subventioniert werden, während der deutsche Agrarbetrieb nebenan gerade pleite geht?

Diese ganze Brüssel-Geilheit muss ein Ende haben! Und zwar schnellstens. Sonst sieht es bald so aus, dass türkische Auswanderer lieber nach Afghanistan gehen, weil es da besser ist als in irgend einem dieser EU-Mitglieds-Länder.

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