Elefantenrennen am Himmel

Ihr kennt das sicher, wenn auf der Autobahn ein Lkw an einer Steigung ausschert, um mit 3 km/h Unterschied einen anderen Lkw zu überholen. Das dauert dann eine gefühlte halbe Stunde und hilft nicht gerade beim Anheben der Stimmung.

In der Luft kommt man sich zum Glück nicht ganz so sehr ins Gehege, weil man da noch die dritte Dimension – also die Höhe – hat. Da gibt es zwar auch sowas wie Straßen, aber dort überholen die Flugzeuge etwas anders. Und das erkläre ich Euch mal kurz.

 

Erstmal die Grundlagen: Bei Flughöhen über der sogenannten „Transition Altitude“ wird vom Flight Level gesprochen. Eine Höhe von z.B. 23.000 Fuß wird FL230 genannt, 40.000 Fuß entsprechen dann FL400. Man kann Fuß übrigens grob in Meter umrechnen, indem man einfach durch 3 teilt.

Auf Flügen über lange Strecken (zum Beispiel über den Nordatlantik) hat man sich geeinigt, allen Flugzeugen, die in eine Richtung fliegen, ungerade Flight Level (z.B. 350 und 370) zu geben und entgegenkommende Flugzeuge bekommen gerade Flight Levels (z.B. 340 und 360).

 

So hat man zwischen jeder Maschine einen Unterschied von mindestens 1.000 Fuß. Das ist genug Abstand, damit nichts passiert. Nun kommt es natürlich auch vor, dass eine Maschine schneller als eine andere fliegen kann/darf und sie überholt.

Das ist dann ganz großes Kino. Weil ich leider noch nie weiter als bis nach Bosnien geflogen bin, habe ich sowas noch nicht selbst gesehen. Zum Glück gibt es Leute, die ihre Kameras anwerfen. Piloten zum Beispiel. Da kommt dann sowas raus:


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