Heimwerker vs. Großprojekte

Wenn jemand in seinem Haus etwas umbauen will, dann plant er den Material- und natürlich auch den Arbeitsaufwand. Dabei kommt er auf eine Summe X, die das Ganze am Ende gekostet haben wird und einen Zeitrahmen, in dem die Arbeiten erledigt sind.

Während er die Arbeiten verrichtet, geht aber ein Werkzeug kaputt oder es muss zusätzliches Material gekauft werden, weil z.B. ein Teil runtergefallen und nun unbenutzbar ist. Oder er hatte mit Material gerechnet, was es nun nicht mehr zum Angebotspreis gibt.

Das alles kostet Zeit und Geld. Der Heimwerker nimmt es aber gelassen hin, denn sowas kann ja jedem mal passieren. Am nächsten Morgen liest er in der Zeitung, dass der Leipziger City-Tunnel fast doppelt so viel gekostet hat wie vor 10 Jahren veranschlagt.

Und er schimpft, dass es diese Idioten in der Verwaltung einfach nicht hinbekommen, etwas zu dem Preis und in der Zeit zu bauen, wie es angekündigt war…

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