Jetzt wird’s richtig Web 2.0

Vor einer Weile war mit formspring eine Plattform aus dem Boden geschossen, die sich noch immer allergrößter Beliebtheit erfreut. Man kann dort mit Nutzername – oder anonym – Fragen an jemand stellen, der darauf antwortet. Und alle können’s lesen.

Nun hat sich eine neue Plattform etabliert. Sie nennt sich threewords und funktioniert so: Man geht auf die Seite eines Users und beschreibt ihn dort – wieder namentlich oder anonym – mit nur drei Worten. Daher auch der Name. Aber das habt Ihr Euch sicher schon selbst zusammengereimt.

Der Unterschied zu formspring ist aber, dass jeder User einstellen kann, dass die Beschreibungen nicht für jeden sichtbar sind. Und davon wird von einigen Leuten auch Gebrauch gemacht. Ob nun aus verletztem Stolz oder anderen Gründen, sei dahingestellt.

Wenn man sich nicht all zu selbstherrlich im Netz präsentiert, dürften da hauptsächlich positive Beschreibungen einflattern. Natürlich muss man auch mit negativen Dingen rechnen, wenn man leichte Arschlochtendenzen an den Tag legt.

Spätestens, wenn die negativen Beschreibungen überhand nehmen, sollte man sich überlegen, ob man a) den Account besser wieder löscht und b) ob das alles nur Troll-, Spaß-Einträge oder ernstgemeinte Aussagen über einen sind, die gewisse Gegenmaßnahmen erfordern.

Für Leute, die sich extrem schnell in ihrem Ego verletzt fühlen, habe ich vorhin eine tolle Idee für ein neues Portal gehabt. Seht Euch einfach den Screenshot an und Ihr werdet verstehen:

zerowords.me (Fake-Screenshot)
Verstecken ist out: Alle eingegangenen Beschreibungen sind bei zerowords – typisch im Web 2.0 – für jeden sichtbar.

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