Mein DSL-Anbieterwechsel (Teil 1)

Ich schreibe diesen Artikel noch vor der Schaltung des Anschlusses. Daher sind Wertungen (noch) mit Vorsicht zu genießen. Wer weiß, ob alles auch wirklich so super funktioniert…

Nach den Querelen mit Congstar habe ich mich gestern entschieden, dass ich den DSL-Anbieter wechsle. Ihr kennt das: Regelmäßige Rechnungen mit selben Beträgen nimmt man irgendwann nur noch zur Kenntnis. Mir ist es einfach zu doof, jeden Monat die Rechnung zu kontrollieren.

Ich habe mich auf die Suche begeben und bin bei easybell gelandet. Beim Tarif Komplett Basic wird genau das versprochen, was ich brauche: Bis 16.000 kbit/s, keine Vertragslaufzeit, 14 Tage Kündigungsfrist und – ganz wichtig – der Preis: 21,95 EUR im Monat.

Okay, es wird eine Anschlussgebühr von 49,95 fällig, aber da ich jeden Monat 3,- EUR spare, hat sich der Wechsel in 17 Monaten ausgezahlt. Schade also, dass ich das nicht schon letztes Jahr gewusst habe, dann wäre es in einem halben Jahr schon soweit.

Übrigens kann ich bei easybell meinen alten Router weiterbenutztn und muss nicht – wie bei den anderen Anbietern – einen neuen Router dazukaufen.

Überraschung des Tages: Die Bandbreiten-Garantie

Schon bevor man einen Vertrag abschließt, erfragt man die Bandbreite und erfährt, wie viel man bekommt. Die angegebene Leistung wird sogar garantiert. Das kenne ich von keinem Anbieter. Also gab ich meine Daten ein. Nicht, dass ich hinterher schlechter dastehe als jetzt.

Die Sache mit Congstar war ja eigentlich nur passiert, weil ich hoffte, zum selben Preis von 6.000 auf „bis zu“ 16.000 kbit/s hochgestuft zu werden. Dass die Leitung (Congstar läuft hier über QSC) eh nur 6.000 schafft, hat mir erst einer gesagt, als ich nach der Hochstufung nachfragte.

Bei easybell setzt man auf Telefonica-Leitungen und ich war gespannt, was die wohl liefern. Vor ein paar Minuten kam die Rückmeldung per Mail:

An ihrer Adresse erreichen Sie voraussichtlich eine Bandbreite von 16.000 kbit/s.

Wir garantieren Ihnen 12.000 kbit/s.

Wird die garantierte Bandbreite unterschritten, so können Sie innerhalb von 14 Tagen nach Schaltung des Anschlusses vom Vertrag zurücktreten. Es entstehen Ihnen keinerlei Kosten.

Butter bei die Fische

Die garantieren (!) mir eine mindestens doppelt so schnelle Leitung. Ein Träumchen. Wenn das so klappt, hat sich der Wechsel echt gelohnt: Ich zahle weniger und ich hätte mehr Leistung. Nichts hält mich jetzt noch ab, den Wechsel zu vollziehen.

Eben habe ich das Formular an easybell geschickt, damit Kündigung bei Congstar und Portierung der Telefonnumer übernommen werden. Damit soll der Wechsel angeblich reibungslos laufen. Drückt mir die Daumen, dass das was wird…

Update (24.05.2012, 14:23): „Voraussichtliches Lieferdatum: 05.07.2012“. Die haben in einer Stunde die Kündigung bei Congstar durchgekloppt und einen Schaltungstermin klargemacht.

Das geht mir alles zu schnell. :D

2 Kommentare zu diesem Artikel

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Name: Martin Schneyra  |  Datum: 24. Mai 2012  |  Zeit: 12:29

Hui, dann mal viel Erfolg!

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Name: Sebastian  |  Datum: 30. Mai 2012  |  Zeit: 14:36

Klingt super. Suche für Schwiegermutter auch grad was neues da Vodafone nur mist macht.
Aber leider gehts dort nicht: „Sie benötigen einen Anschluß der Telekom“ Super :(

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