Oh, eine Schneeflocke!

Als ich heute Morgen aufstand und aus dem Fenster schaute, wurde ich vom Schlag getroffen: Draußen lagen rund 10 cm Schnee. Dass ich mir mit Handfeger bewaffnet die Arbeit machen muss, damit habe ich mich schnell abgefunden und es lief auch relativ flüssig.

Was aber überhaupt nicht flüssig lief, war die Fahrt zur Arbeit: Ich wohne hier auf einem kleinen Hügel und von da geht es etwa 200 Meter mit leichter Neigung runter. Vor mir ein A4-Kombi mit Rollstuhl-Aufkleber drauf. Etwas mehr als Schritttempo und Intervallbremsung von ca. 1 Hertz.

Ich habe wegen dem ungelogen knapp 6 Minuten für die Strecke gebraucht, weil ich auch nicht überholen wollte – was, wenn der durch mich total überfordert ist und ins Rutschen kommt? Dann hätte ich mehr verloren als nur Zeit.

Mal unter uns: Solchen Leuten müsste man den Führerschein wegnehmen. Ich konnte sogar den Straßenbelag erkennen und – wie man das als guter Autofahrer tut – habe ich natürlich mit einer starken Bremsung die Bodenbeschaffenheit geprüft.

Selbst Schmirgelpapier wäre glatter…

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